1. Anbieter
Anbieter der Website, des Kundenbereichs und der WareBridge-Software ist:
NulOne
Chris Werner
Mozartstraße 7
08485 Lengenfeld
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Support: [email protected]
Eine Umsatzsteuer-ID ist derzeit nicht vorhanden.
Soweit WareBridge die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG anwendet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die auf der Website angezeigten Preise sind in diesem Fall Endpreise ohne gesonderten Umsatzsteuerausweis.
2. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen WareBridge und den Kunden über die Nutzung der WareBridge-Website, des Kundenbereichs, der WareBridge-Software, digitaler Inhalte, Lizenzen, Abonnements und damit verbundener Leistungen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn WareBridge ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
Maßgeblich ist die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.
3. Kundenkreis: Unternehmer und Verbraucher
WareBridge richtet sich hauptsächlich an Unternehmen, Selbstständige, Gewerbetreibende und kleine bis mittelständische Betriebe. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist nicht ausgeschlossen, sofern der jeweilige Tarif auf der Website angeboten wird.
Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Soweit einzelne Regelungen nur für Unternehmer oder nur für Verbraucher gelten, wird hierauf ausdrücklich hingewiesen.
4. Leistungsumfang von WareBridge
WareBridge ist eine Softwarelösung zur Warenwirtschaft. Die Software kann insbesondere Funktionen zur Verwaltung von Artikeln, Lagerbeständen, Kunden, Bestellungen, Angeboten, Rechnungen, Auswertungen, Preisen, Lizenzen und sonstigen betriebsbezogenen Daten enthalten.
Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils gewählten Tarif oder Paket. Die auf der Website dargestellten Tarifbeschreibungen, Preisangaben und Leistungsübersichten sind Bestandteil des jeweiligen Angebots.
WareBridge kann je nach Tarif als lokal nutzbare Software, Desktop-Anwendung, App, Kundenbereich auf der Website oder mit zusätzlichen Online-Funktionen bereitgestellt werden.
Geschäftsdaten, die der Kunde innerhalb der WareBridge-App eingibt, werden nach aktuellem Stand grundsätzlich lokal auf dem jeweiligen Gerät oder in der lokalen Datenbank des Kunden gespeichert, sofern nicht ausdrücklich eine Cloud-Funktion, Synchronisation, ein Online-Backup oder eine sonstige serverseitige Speicherung vereinbart wird.
Nicht jeder auf der Website genannte, geplante oder angekündigte Funktionsbereich ist automatisch Bestandteil jedes Tarifs. Funktionen, die als „in Vorbereitung“, „bald verfügbar“, „geplant“ oder ähnlich gekennzeichnet sind, sind erst dann Vertragsbestandteil, wenn sie ausdrücklich im jeweiligen Tarif enthalten und technisch verfügbar sind.
WareBridge schuldet keine bestimmte wirtschaftliche Entwicklung, keine bestimmte Umsatzsteigerung, keinen bestimmten Gewinn und keinen bestimmten geschäftlichen Erfolg des Kunden.
5. Systemvoraussetzungen und Plattformen
WareBridge ist derzeit grundsätzlich für Windows vorgesehen. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, dass seine Hardware, sein Betriebssystem, seine Internetverbindung und sonstige technische Umgebung die Nutzung der Software ermöglichen.
Mobile Versionen, Web-Dashboards, Cloud-Synchronisationen oder weitere Plattformen können geplant oder in Entwicklung sein. Diese sind jedoch nur dann Bestandteil des Vertrags, wenn sie im jeweiligen Tarif ausdrücklich enthalten und verfügbar sind.
Für bestimmte Vorgänge, insbesondere Download, Aktivierung, Lizenzprüfung, Zahlungsabgleich, Updates oder Support, kann eine Internetverbindung erforderlich sein. Bei überwiegend offline nutzbaren Tarifen kann dennoch eine erstmalige Online-Aktivierung oder eine gelegentliche Lizenzprüfung erforderlich sein, sofern dies in der Tarifbeschreibung vorgesehen ist.
6. Kundenkonto und Zugangsdaten
Für den Erwerb, die Verwaltung und Nutzung von Lizenzen oder Abonnements kann ein Kundenkonto erforderlich sein. Im Kundenkonto können insbesondere Kundendaten, Vertragsdaten, Rechnungsdaten, Zahlungsstatus, Lizenzschlüssel, Gerätekennungen, Laufzeiten und Tarifinformationen angezeigt oder verwaltet werden.
Der Kunde ist verpflichtet, bei Registrierung, Bestellung und Nutzung vollständige und richtige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an unbefugte Dritte weitergegeben werden. Der Kunde ist verpflichtet, WareBridge unverzüglich zu informieren, wenn der Verdacht besteht, dass Zugangsdaten missbraucht wurden oder Dritte unbefugt Zugriff erhalten haben.
WareBridge ist berechtigt, den Zugang zum Kundenkonto vorübergehend zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung, Sicherheitsverletzung, Manipulation, unberechtigte Weitergabe von Zugangsdaten oder eine sonstige erhebliche Vertragsverletzung bestehen.
7. Vertragsschluss
Die Darstellung der Tarife, Pakete und Leistungen auf der Website stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot ab, indem er einen Tarif oder ein Paket auswählt, seine Daten eingibt, die Zahlungsart auswählt und die Bestellung absendet.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn WareBridge die Bestellung annimmt. Die Annahme kann insbesondere durch eine Bestellbestätigung per E-Mail, die Freischaltung eines Kundenkontos, die Bereitstellung eines Lizenzschlüssels, die Aktivierung eines Abonnements, die Bereitstellung eines Downloads oder die Freischaltung der Software erfolgen.
WareBridge kann Bestellungen ablehnen, wenn sachliche Gründe vorliegen, insbesondere bei fehlerhaften Angaben, Verdacht auf Missbrauch, fehlgeschlagener Zahlung, technischen Problemen oder nicht verfügbarer Leistung.
8. Bereitstellung digitaler Inhalte und Aktivierung
Die Bereitstellung der WareBridge-Software erfolgt in der Regel digital, insbesondere durch Download, Kundenbereich, Lizenzschlüssel, Aktivierungsdaten oder eine andere elektronische Bereitstellungsform.
Für die Aktivierung der Software kann die Eingabe eines Lizenzschlüssels, die Anmeldung im Kundenkonto, eine Gerätekennung oder eine andere technische Lizenzprüfung erforderlich sein.
Der Kunde ist verpflichtet, die bereitgestellten Lizenzdaten sorgfältig aufzubewahren und vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Eine erneute Bereitstellung von Downloadlinks, Lizenzdaten oder Aktivierungsinformationen kann von einer Identitäts- oder Vertragsprüfung abhängig gemacht werden.
9. Lizenzen und Nutzungsrechte
Mit vollständiger Zahlung und Freischaltung erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der WareBridge-Software für die Dauer und im Umfang des gebuchten Tarifs oder erworbenen Pakets.
Die Lizenz darf nur durch den jeweiligen Kunden und nur im vertraglich vereinbarten Umfang genutzt werden. Eine Weitergabe, Vermietung, Verpachtung, Unterlizenzierung, öffentliche Zugänglichmachung, Veröffentlichung, Weiterveräußerung oder sonstige Überlassung an Dritte ist ohne ausdrückliche Zustimmung von WareBridge nicht erlaubt.
Je nach Tarif kann die Lizenz an einen Nutzer, ein Kundenkonto, ein Gerät, eine Geräte-ID, eine Installationskennung oder andere technische Lizenzmerkmale gebunden sein. Diese Bindung dient der Lizenzprüfung und dem Schutz vor unberechtigter Nutzung.
Der Kunde darf keine Maßnahmen zur Umgehung der Lizenzprüfung, Zugriffsbeschränkungen, Aktivierungsmechanismen oder technischer Schutzmaßnahmen vornehmen oder unterstützen.
Soweit nicht ausdrücklich erlaubt, ist es dem Kunden untersagt, die Software zu vervielfältigen, zu verändern, zurückzuentwickeln, zu dekompilieren, zu disassemblieren oder sonstige Eingriffe in den Programmcode vorzunehmen, soweit dies nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist.
10. Tarife, Abonnements und Einmalpakete
WareBridge kann unterschiedliche Tarife und Pakete anbieten. Dazu können insbesondere lokal nutzbare Offline-Tarife, monatliche oder jährliche Abonnements, einmalig bezahlte Pakete, Business-Tarife und zukünftig zusätzliche Online- oder Cloud-Funktionen gehören.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Tarifbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt der Bestellung. Unterschiede können insbesondere bei Nutzeranzahl, Geräteanzahl, Lizenzdauer, Update-Berechtigung, Supportumfang, Cloud-Funktionen, Synchronisation, Backup, Exportfunktionen oder erweiterten Rechnungsfunktionen bestehen.
Bei Abonnements erhält der Kunde das Nutzungsrecht für den jeweils bezahlten Abrechnungszeitraum. Bei ausbleibender Zahlung kann die Nutzung nach vorherigem Hinweis oder nach Ablauf des bezahlten Zeitraums eingeschränkt, gesperrt oder beendet werden.
Bei einmalig bezahlten Paketen, Offline-Tarifen oder jährlich erneuerbaren Lizenzen richtet sich die Nutzungsdauer, Verlängerungsmöglichkeit und Update-Berechtigung nach der jeweiligen Tarifbeschreibung.
Nicht enthaltene Leistungen, insbesondere Cloud-Synchronisation, mobile Apps, Web-Dashboard, zusätzliche Geräte, zusätzliche Nutzer, individueller Support, Datenmigration, Einrichtung, Schulung oder Sonderfunktionen, sind nur geschuldet, wenn sie im jeweiligen Tarif ausdrücklich enthalten oder gesondert vereinbart sind.
11. Preise, Zahlung und Fälligkeit
Es gelten die Preise, die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angezeigt werden. Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich die Preise als Endpreise.
Soweit WareBridge die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG anwendet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Sollte WareBridge zukünftig umsatzsteuerpflichtig werden, können Preise entsprechend mit gesetzlicher Umsatzsteuer ausgewiesen werden.
Die Zahlung erfolgt über die auf der Website angezeigten Zahlungsarten, insbesondere über PayPal.
Nach erfolgreicher Zahlungsbestätigung durch PayPal kann WareBridge den Zahlungsstatus automatisch verarbeiten, das Kundenkonto aktualisieren, eine Lizenz freischalten, eine Rechnung erstellen und diese per E-Mail an den Kunden senden.
Bei Zahlung über Zahlungsdienstleister gelten ergänzend die Bedingungen und Datenschutzhinweise des jeweiligen Zahlungsdienstleisters.
Abonnements sind jeweils im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist WareBridge berechtigt, den Zugang zur Software, zum Kundenkonto oder zu lizenzpflichtigen Funktionen vorübergehend zu sperren, soweit dies angemessen ist und der Kunde zuvor auf die offene Zahlung hingewiesen wurde.
12. Laufzeit, Verlängerung und Kündigung
Die Laufzeit richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif oder Paket.
Monatliche Abonnements laufen für den jeweils gebuchten Abrechnungszeitraum und verlängern sich automatisch um einen weiteren Monat, sofern sie nicht vor Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
Jährliche Lizenzen oder Abonnements laufen für den jeweils gebuchten Jahreszeitraum. Ob sie sich automatisch verlängern oder aktiv erneuert werden müssen, ergibt sich aus der jeweiligen Tarifbeschreibung und dem Bestellprozess.
Die Kündigung wird zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums wirksam. Bis dahin kann der Kunde die gebuchten Leistungen weiter nutzen, sofern keine Sperrung aus wichtigem Grund vorliegt.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde die Software missbräuchlich nutzt, Lizenzschutzmaßnahmen umgeht, Zugangsdaten unbefugt weitergibt oder trotz Mahnung mit Zahlungen in erheblichem Umfang in Verzug ist.
13. Lokale App-Daten und Verantwortung des Kunden
Soweit die WareBridge-App Daten lokal auf dem Gerät des Kunden oder in einer lokalen Datenbank speichert, ist der Kunde selbst für die Sicherung dieser Daten verantwortlich. Dazu gehören insbesondere eigene Kundendaten, Artikel, Bestellungen, Angebote, Rechnungen, Lagerbestände, Preise, Auswertungen und sonstige Geschäftsdaten.
WareBridge hat auf lokal gespeicherte App-Daten grundsätzlich keinen Zugriff, sofern keine gesonderte Cloud-, Backup-, Support-, Fernwartungs- oder Synchronisationsfunktion genutzt wird.
Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßig eigene Sicherungen wichtiger Daten anzulegen, insbesondere vor Gerätewechseln, Neuinstallationen, Updates, Reparaturen, Löschungen der App oder Änderungen an der lokalen Datenbank.
WareBridge übernimmt keine Verantwortung für Datenverluste, die darauf beruhen, dass der Kunde keine ausreichenden eigenen Sicherungen angelegt hat, soweit der Datenverlust nicht von WareBridge zu vertreten ist.
14. Pflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, WareBridge nur rechtmäßig und im Rahmen des vereinbarten Nutzungsumfangs zu verwenden.
Der Kunde ist insbesondere verpflichtet:
- richtige und vollständige Vertrags- und Kontaktdaten anzugeben,
- Zugangsdaten geheim zu halten,
- Lizenzschlüssel nicht unbefugt weiterzugeben,
- keine technischen Schutzmaßnahmen oder Lizenzprüfungen zu umgehen,
- keine rechtswidrigen Inhalte mit der Software zu verarbeiten,
- eigene Daten regelmäßig und ausreichend zu sichern,
- gesetzliche Pflichten im eigenen Geschäftsbetrieb selbst einzuhalten,
- die Software nicht missbräuchlich, betrügerisch oder sicherheitsgefährdend zu verwenden.
Der Kunde bleibt selbst dafür verantwortlich, dass seine mit WareBridge erstellten oder verwalteten Unterlagen, Angebote, Rechnungen, Kundendaten, Preise, Steuerangaben und Geschäftsprozesse rechtlich, steuerlich und sachlich korrekt sind.
15. Updates, Änderungen und Weiterentwicklung
WareBridge kann die Software weiterentwickeln, verbessern und aktualisieren. Updates können insbesondere Fehlerbehebungen, Sicherheitsverbesserungen, technische Anpassungen, Kompatibilitätsanpassungen oder neue Funktionen enthalten.
Bei dauerhaft bereitgestellten digitalen Produkten werden notwendige Aktualisierungen bereitgestellt, soweit WareBridge gesetzlich oder vertraglich dazu verpflichtet ist.
Ob darüber hinaus Funktionsupdates, neue Versionen oder Supportleistungen enthalten sind, richtet sich nach dem jeweiligen Tarif.
WareBridge ist berechtigt, Funktionen anzupassen, zu erweitern oder zu verändern, sofern dies für den Kunden zumutbar ist, den vertraglich vereinbarten Hauptleistungsumfang nicht wesentlich beeinträchtigt und sachliche Gründe bestehen, zum Beispiel technische Weiterentwicklung, Sicherheit, gesetzliche Anforderungen, Fehlerbehebung oder Verbesserung der Bedienbarkeit.
Wesentliche Änderungen, die den Kunden erheblich betreffen, werden rechtzeitig mitgeteilt, soweit dies erforderlich ist.
16. Verfügbarkeit von Website, Kundenbereich und Online-Funktionen
WareBridge bemüht sich um einen stabilen und zuverlässigen Betrieb der Website, des Kundenbereichs, der Lizenzprüfung und etwaiger Online-Funktionen. Eine durchgehende und störungsfreie Verfügbarkeit kann jedoch nicht garantiert werden.
Einschränkungen können insbesondere durch Wartung, Updates, Sicherheitsmaßnahmen, technische Störungen, Ausfälle von Internet- oder Serverinfrastruktur, Störungen bei Drittanbietern, höhere Gewalt oder Angriffe auf die Systeme entstehen.
Lokale Funktionen der App können unabhängig von der Website nutzbar sein, sofern der jeweilige Tarif und die technische Lizenzprüfung dies ermöglichen.
17. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung auf der Website.
Bei digitalen Inhalten oder digitalen Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen, wenn der Verbraucher ausdrücklich zustimmt, dass WareBridge vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert.
Diese Regelung gilt nur gegenüber Verbrauchern. Unternehmern steht kein gesetzliches Verbraucher-Widerrufsrecht zu.
18. Kündigungsmöglichkeit für Verbraucher
Soweit Verbraucher über die Website ein kostenpflichtiges Dauerschuldverhältnis abschließen, stellt WareBridge eine zumutbare elektronische Kündigungsmöglichkeit bereit. Die Kündigung kann insbesondere über den Kundenbereich, per E-Mail an [email protected] oder über eine auf der Website bereitgestellte Kündigungsfunktion erfolgen.
Für den Widerruf eines Vertrags durch Verbraucher gelten zusätzlich die Hinweise in der Widerrufsbelehrung.
19. Mängelrechte und Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
WareBridge ist bemüht, Fehler der Software nach entsprechender Mitteilung zu prüfen und im Rahmen der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu beheben.
Der Kunde ist verpflichtet, erkennbare Fehler möglichst genau zu beschreiben, damit eine Prüfung und Fehlerbehebung möglich ist.
Gegenüber Unternehmern gilt: Ansprüche wegen Mängeln verjähren innerhalb von zwölf Monaten ab Bereitstellung, soweit gesetzlich zulässig und soweit keine zwingenden längeren Fristen gelten.
20. Haftung
WareBridge haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet WareBridge nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
WareBridge haftet nicht für Datenverluste, soweit der Schaden bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden vermeidbar gewesen wäre und WareBridge den Datenverlust nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und sonstige zwingende gesetzliche Haftungstatbestände bleiben unberührt.
21. Keine Rechts-, Steuer- oder Buchhaltungsberatung
WareBridge ist eine technische Softwarelösung. Die Software ersetzt keine rechtliche, steuerliche oder buchhalterische Beratung.
Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, steuerliche, handelsrechtliche, datenschutzrechtliche und sonstige gesetzliche Pflichten in seinem eigenen Unternehmen einzuhalten. Dies gilt insbesondere für Rechnungsangaben, Aufbewahrungspflichten, Kundendaten, Umsatzsteuer, Preise, E-Rechnungspflichten, Angebots- und Rechnungsinhalte sowie geschäftliche Dokumentation.
WareBridge übernimmt keine Gewähr dafür, dass durch die Nutzung bestimmter Vorlagen, Eingaben oder Exportfunktionen alle gesetzlichen Anforderungen des Kunden im Einzelfall erfüllt werden.
22. Sperrung und Beendigung bei Missbrauch
WareBridge kann den Zugang zu Kundenkonto, Lizenz, Download, Aktivierung oder Online-Funktionen vorübergehend sperren oder den Vertrag außerordentlich kündigen, wenn konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch, Betrug, unberechtigte Weitergabe, Manipulation, Umgehung der Lizenzprüfung, Angriffe auf die Systeme oder erhebliche Vertragsverletzungen bestehen.
Bei einer Sperrung wird WareBridge die berechtigten Interessen des Kunden berücksichtigen und dem Kunden grundsätzlich Gelegenheit zur Stellungnahme geben, sofern dem keine Sicherheitsinteressen, gesetzlichen Gründe oder berechtigten Interessen von WareBridge entgegenstehen.
23. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere zu Kundenkonto, Lizenzprüfung, Zahlungsabwicklung, Cookies, Tracking, Website-Statistiken, Serverlogs, Cloudflare und Kontaktaufnahme, finden sich in der Datenschutzerklärung unter datenschutz.html.
24. Streitbeilegung
WareBridge ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
25. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Staates eingeschränkt werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz von WareBridge, soweit gesetzlich zulässig.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.
26. Stand
Stand: Juni 2026
